Max Mannheimer bei seinem Besuch des Dokumentationszentrums im Oktober 2011

Max Mannheimer bei seinem Besuch des Dokumentationszentrums im Oktober 2011

Das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma trauert um den jüdischen Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer, der am vergangenen Samstag im Alter von 96 in München verstorben ist. Der Vorsitzende des Zentrums, Romani Rose, würdigte Mannheimer als eine weithin anerkannte moralische Instanz, der sich eingedenk seiner eigenen Erfahrungen im Nationalsozialismus zeit seines Lebens für Demokratie und Menschenrechte eingesetzt hat.

Max Mannheimer hat sich stets als Anwalt aller Opfer begriffen und sich immer wieder für die Belange der Sinti und Roma engagiert. „Mit Max Mannheimer haben die deutschen Sinti und Roma einen wertvollen Freund verloren“, so Romani Rose. Mehrfach war er im Heidelberger Zentrum zu Gast, um als Überlebender der Konzentrations- und Vernichtungslager mit jungen Menschen den Dialog zu führen. Seine herzliche und menschliche Art wird allen, die ihn persönlich erleben durften, in Erinnerung bleiben.

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